Buksi ist 17 Jahre alt. Siebzehn Jahre – ein ganzes Hundeleben. Und jetzt wissen wir auch, wie dieses Leben aussah: an der Kette. Sein ganzes Leben lang.Er durfte nie erfahren, wie sich Nähe anfühlt. Keine Geborgenheit, keine Zuwendung, kein Zuhause im eigentlichen Sinne.
Und dann endet es so. Sein Besitzer liegt im Krankenhaus, das Haus wird abgerissen und Buksi bleibt einfach zurück. Angebunden. Vergessen.
Wie ein Stück Dreck… wie das Haus, das nun einfach niedergerissen wird.
Ein alter Hund, der nicht versteht, warum niemand mehr kommt. Der wartet, weil er nichts anderes kennt als zu warten.
Und wäre dieser Nachbar nicht gewesen, der ihn gefüttert hat, wäre dieser kleine, alte Kerl dort einfach gestorben. Verhungert. Allein. Traurig.
Das ist nicht nur traurig. Das ist einfach unmöglich. So geht man nicht mit einem Leben um. Nicht mit einem Hund, der nie die Chance hatte, geliebt zu werden.
Buksi ist ein lieber, ruhiger Rüde, gerade einmal 7,5 kg leicht und 33 cm klein. Sein Fell wurde in unserem ungarischen Partnertierheim, in dem er jetzt ist, vorsichtig gestutzt – ein kleiner Versuch, ihm ein Stück Würde zurückzugeben.
Aber was ihm wirklich fehlt, kann man nicht einfach wiederherstellen: Geborgenheit. Nähe. Dazugehören.
Jetzt ist er in unserem ungarischen Partnertierheim und kann sich dort, so gut es eben geht, erst einmal erholen.
Und trotzdem schaut er noch so, als würde er warten…
